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Tafel
Freiherr Oskar v. Soden
kgl. württ. Gesandter u. Minister
gest. i. München 1906
Freifrau Therese von Soden
geb. Freiin von Drechsel-Deuffstetten
gest. i. München 1882
Freiherr Oskar v. Soden
Ministerial-Direktor
gest. 1917
Sockel & Sockel-Tafel
Die Inschrift ist nicht erhalten
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Soden, Oskar Freiherr von; – 26.10.1917 (München), 50 Jahre alt; Ministerialdirektor
Soden, Oskar Freiherr von; 27.2.1831 (Ellwangen) – 10.5.1906 (München); Württembergischer Gesandter und Minister
Soden, Therese Freifrau von (vh) / Drechsel-Deuffstetten, Freiin von (gb); 11.3.1837 (München) – 22.8.1882 (Wachendorf)
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† 26.10.1917 (München), 50 Jahre alt
Ministerialdirektor
Lokales
München, 26. Oktober
Hof- und Personal-Nachrichten
Der k. Kämmerer, Oberregierungsrat und Vorstand des Verkehrsamtes der bayerischen Staatseisenbahnen Oskar Freiherr v. Soden , ist heute früh im Alter von 50 Jahren hier gestorben. Der verdienstvolle liebenswürdige Beamte erlag einer Ruhrerkrankung, die er sich vor kurzem bei einer Dienstreise geholt statte. Freiherr v. Soden war unverheiratet, der einzige Bruder des persönlichen Adjutanten des Prinzen Karl, Heinrich Frhrn. v. Soden und ein Sohn des 1906 verstorbenen langjährigen württembergischen Gesandten am baierischen Hof, Geheimrats Frhr. v. Soden. 1894 wurde er Offizial am ehemaligen Oberbahnamt München, dann 1898 Sekretär bei der Generaldirektion. Durch die Titelreorganisation Direktionsassessor, wurde er 1904 Oberinspektor bei der Generaldirektion der Staatseisenbahnen.
Münchner Neueste Nachrichten Nr. 543. Freitag, den 26. Oktober 1917.
Lokales
München, 28. Oktober
Hof- und Personal-Nachrichten
Kämmerer und Oberregierungsrat Oskar Frhr. v. Soden †. Ein reich geziertes Grab im alten Südfriedhof nahm am Sonntag nachmittag den Vorstand des Verkehrsmtes der bayerischen Staatseisenbahnen, Kämmerer und Oberregierungsrat Oskar Frhr. v. Soden auf. Mit den Familienangehörigen und den übrigen Verwandten nahmen u. a. an der Trauerfeier teil: Prinz Karl mit dem Adjutanten Frhr. Reichlin v. Meldegg, die Staatsminister v. Seidlein und v. Breunig, Staatsrat v. Weigert. Generaladjutant Walter v. Walderstötten, General der Kavallerie Frhr. v. Speidel, Oberstkämmerer Generalmajor Frhr. v. Laßberg, der Hofmarschall des Kronprinzen Rupprecht Graf Pappenheim, Obersthofmeister Frhr. v. Leonrod, der Hofmarschall des Prinzen Alfons Frhr. v. Reitzenstein, der Adjutant des Herzogs Christoph Major Bechtold, die Ministerialräte Dr. v. Graßmann und v. Völcker; weiter Reichsrat Graf Drechsel, der württembergische Gesandte Moser v. Vilseck, der Präsident der Versicherungskammer Dr. v. Englert, Polizeipräsident Beckh, Frhr. v. Malsen und Oberlandesgerichtsrat Kämmerer Frhr. v. Biegeleben. Stadtpfarrer Uffinger verrichtete mit dem großen Geleite von St. Ludwig die kirchliche Handlung. Regierungsrat Klug widmete für die Beamten des Verkehrsamtes der Staatseisenbahnen und für die höheren Beamten der zentralen Aemter der Staatseisenbahnen Kränze. Die Bahre zierten Blumenspenden von Prinz Karl und vom Staatsministerium für Verkehrsangelegenheiten. Grabmusik beschloß die Trauerfeier.
Münchner Neueste Nachrichten Nr. 547. Montag, den 29. Oktober 1917.
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* 27.2.1831 (Ellwangen)
† 10.5.1906 (München)
Württembergischer Gesandter und Minister
Aus Stadt und Land.
Hof und Gesellschaft.
München, 26. April.
Dem württembergischen Gesandten Frhrn. v. Soden, dessen Gesundheitszustand leider noch sehr zu wünschen übrig läßt, ging gestern die zum Jubiläumstage noch nicht ganz fertiggestellte künstlerisch ausgeführte Adresse des Magistrats der kgl. Haupt- und Residenzstadt München zu. Sie lautet:
Hochgebietender Herr Gesandter Oskar Freiherr von Soden. Das Berufsleben Eurer Exzellenz hat heute das fünfte Jahrzehnt vollendet. Aus diesem Anlasse drängt es auch die Stadtgemeinde München, Euer Exzellenz zu dem gewiß seltenen Jubiläum die aufrichtigsten Glückwünsche darzubringen. Ist Ihnen doch unsere Stadt zur zweiten Heimat geworden, in der Euer Exzellenz Ihre fünfzigjährige verdienstvolle Wirksamkeit mit nur kurzen Unterbrechungen betätigt haben. An allen menschenfreundlichen, künstlerischen und patriotischen Bestrebungen der Münchener Bürgerschaft haben Euer Exzellenz lebhaften Anteil genommen und stets herzliche Beziehungen zu deren Vertretern gepflogen. Die Stadtgemeinde bleibt Ihnen immerdar zu herzlichem Danke verpflichtet für all das Wohlwollen, das Sie in Ihrer hohen Stellung derselben allezeit bewiesen haben und bittet Euer Exzellenz, diese Freundschaft ihr auch künftig bewahren zu wollen. Die Verehrung und Liebe der Stadt München wird Ihnen stets zur Seite sein. In unbegrenzter Verehrung
München, den 25. April 1906.
Euer Exzellenz ergebenster
Magistrat der kgl. Haupt- und Residenzstadt München.
gez.: Dr. v. Borscht. Dr. v. Brunner.
Auch von seiten des kgl Hofes gingen dem Gesandten in den letzten Tagen noch Sympathiebeweise zu. Prinz Leopold erschien persönlich, Prinz Ludwig Ferdinand übersandte ein Bukett, von Prinz Heinrich, Herzog und Herzogin Karl Theodor, dem Herzog Christoph, dem Fürsten Eulenburg, dem Grafen und der Gräfin Törring, dem russischen Botschafter in Berlin, Grafen Osten-Sacken, dem früheren österreichischen Gesandten Grafen Zichy u. a. gingen in den letzten Tagen Telegramme ein.
Allgemeine Zeitung Nr. 194. München; Freitag, 27. April 1906.