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Grabstätte
der Familie Streck.
Hier ruhet in Gott:
Herr Ludwig Streck,
k. Leibgarde-Hartschier a. D.
geb. am 11. Juni 1827, gest. am 23. Okt. 1902.
Ihm folgte seine theure Gattin,
unsere liebe Mutter
Frau Josefa Streck
geb. am 28. Dez. 1835, gest. am 24. Dez. 1906.
Herr Ludwig Streck,
Direktor
geb. 25. Juni 1900, gest. 25. April 1927.
Frau Katharina Streck
geb. am 8. Juni 1859, gest. am 13. Aug. 1929.
Linke Seite
Hr. Jos. Lazzarini
Bildhauer
u. dessen Gattin
Fr. Jos. Lazzarini.
Hier ruht unser kleiner Liebling
Antonie Streck
geb. den. 8. Aug. 1894.
gest. den 10. Jan. 1896.
r. Schneider.
Rechte Seite
Unsere Enkelin
Lotte Streck,
geb. 13. Febr. 1893. gest. 10. Mai 1893.
J. Deiser.
Ω
Lazzarini, Josef Anton (Giuseppe); 1800 oder 1801 (Carrara/Italien) – 23.1.1844 (München); Bildhauer
Lazzarini, Josefa (vw) / Schachhofer (gb); 1799 – 1849 (München), 44 Jahre alt; Bildhauers-Witwe
Streck, Antonie; 8.8.1894 – 10.1.1896
Streck, Josefa (vw); 28.12.1835 – 24.12.1906; Leibgarde-Hartschiers-Witwe
Streck, Katharina; 8.6.1859 – 13.8.1929
Streck, Lotte; 13.2.1893 – 10.5.1893
Streck, Ludwig; 11.6.1827 – 23.10.1902; Leibgarde-Hartschier
Streck, Ludwig; 25.6.1900 – 25.4.1927
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* 1800 oder 1801 (Carrara/Italien)
† 23.1.1844 (München)
Bildhauer
Lazzerini aus Carrara arbeitet theils nach eigenen Entwürfen, theils nach den Entwürfen und Modellen Schwanthalers mit großem Geschicke und mit Sorgfalt. Die Statue des Dädalus in eine Nische der Glyptothek fertigte er nach eigenem Modelle, von ihm sind die Reliefe an der Reitschule nach Hallers Modellen; jetzt führt er unter Schwanthalers Leitung die kolossale Bavaria aus, und früher mehrere Gibelstatuen in Marmor.
Dr. Johann Michael von Söltl: Die bildende Kunst in München. München, 1842.
Unter Schwanthalers Gehülfen bei seinen zahlreichen Arbeiten nennen wir vorzugsweise die beiden Lazzarini, Lossow und Xaver Schwanthaler. Dem jüngeren, Giuseppe Lazzarini, in Carrara 1800 geboren und in München 1844 seinem Meister im Tode vorangegangen, welcher der Erbauer der kleineren Modellskizzen und des letzten colossalen Thonmodells der Bavaria (in Gyps gegossen von Lorenz Biehl, Formator in München) war, setzte Schwanthaler selbst folgende Inschrift auf dessen Grabstein: »Paris, London, München, Berlin zeugen in Bildsäulen und Denkmalen seine Mitwirkung und selbständige Thätigkeit in ehrenvoller Weise.«
Robert Lecke: Die bayerische Ruhmeshalle und die Colossalstatue Bavaria errichtet von Ludwig dem Ersten, König von Bayern. München, 1850.
Lazzarini, Giuseppe, Bildhauer von Carrara, geboren im Jahr 1801. Er ist der Sohn und Schüler des Ludwig, bildete sich in München weiter aus und arbeitete theils nach eigenen Entwürfen, theils nach den Rissen und Modellen Schwanthalers mit Geschick und Sorgfalt. Wir nennen von seinen Werken: die Statue des Dädalus in einer Nische der Glypthothek; der Kampf der Centauren und Lapithen, Reliefs in der königlichen Reitschule.
Die Künstler aller Zeiten und Völker. Stuttgart, 1860.