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4 – 12 – 28 (Moralt)

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Hier ruhen
Joh. B. Moralt, k. Hofmusiker
† d. 7. Okt 1825 im 48. Lebensjahre.
Othilia Moralt,
† d. 29. Mai 1826 im 49. Lebensjahre.
Wilhelm Moralt, k. Hofmusiker,
geb. d. 3. Juli 1815, † d. 25. Dez. 1874
Lina Moralt, geb. Julier,
k. Kammermusikersgattin
geb. d. 18. Juli 1860, † d. 18. Okt. 1896.
Josefine Moralt, geb. Deybeck
k. Hofmusikerswitwe u. k. p. Hofsängerin
geb. 4. Mai 1815, † d. 4. Mai 1898.

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Johann Baptist Moralt

* 10.3.1777 (Mannheim)
† 7.10.1825 (München)
Komponist und Musiker (Violine)

Baierisches Musik-Lexikon (1811)

Moralt, (Joh. Baptist), geboren zu Mannheim 1777, lernte das Violinspielen beim Hofmusikus Joh. Baptist Geiger in München, und erhielt dann hierinn seine höhere Ausbildung beim Musikdirektor Karl Cannabich. Im Jahre 1792 erhielt er den Acceß bei der Hofmusik in München, und wurde bald darauf als Hofmusikus angestellt. Beim Hofklaviermeister Joseph Grätz studirte er auch die Komposition, und hat sich hierinn schon durch mehrere von ihm verfertigte Musiken rühmlich ausgezeichnet. Mehrere Simphonien zeigen von seinen glücklichen musikalischen Talente, und eben so bewährt auch eine deutsche Messe, daß er in der Kirchenmusik mit herrlichem Erfolge zu arbeiten im Stande seye. Ueberhaupt zeigt seine Musik Gewandheit in Imitationen, und im Fugen-Satze. Er ist ebenfalls ein guter Violinist, und machte mit seinem Bruder, dem Konzertmeister, die oben angeführten Reisen, auf welchen er sich überall große Ehre und vielen Beifall erwarb.

Kritischer Anzeiger für Kunst und Litteratur. (München 1810.) Nro. XXV. S. 135.

Felix Josef Lipowsky: Baierisches Musik-Lexikon. München, 1811.



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