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2 – 2 – 21 (Aigner)

Ω

Tafel

Hier ruhen
Herr Martin Aigner
Lehrer
geb. 6. Novb. 1814, gest. ¿. März 1890.
Frau Fanny Aigner,
geb. Gradl, Lehrersgattin
geb. 14. Novb. 1817, gest. 7. Dezb. 1885.
Fräulein Marie Aigner
Lehrerstochter
geb. 13. Aug. 1847, gest. 30. Okt. 1863.
Herr Xaver Aigner
Eisenb. Adjunk¿ d. k. Generaldirekt.
geb. 4. ¿ gest. 6. Febr. 184¿.
¿ Aigner geb. 15. Juni ¿. gest. 16. Febr. 1910.
Herr Martin Aigner,
k. Postinspektor a. D.
geb. 12. Febr. 1844. gest. 14. Dezb. 1912.

Lallinger.

Ω

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Marie Aigner

* 13.8.1847
† 30.10.1863 (München)
Lehrers-Tochter

Neueste Nachrichten aus dem Gebiete der Politik (5.11.1863)

Ein Blümchen auf das frühe Grab

von
Fräulein Marie Aigner,
Lehrerstochter.

Erfrischende Matten der Frühling streut,
Es ödet der Herbst die Fluren;
So wechseln im Leben Leid mit Freud,
Und lassen nur flüchtige Spuren.

Im Garten erblühen der Blumen viel,
Doch Eine, die liebste von Allen,
Sie blühet, ein Veilchen, bescheiden u. still,
An ihr hat der Himmel Gefallen.

Es holt sie heim zum Marien-Mai,
Ein Engel aus höheren Sphären,
Damit auch sie nun ein Engel sei
In ewig seligen Chören.

D’rum härme dich, Vater, länger nicht;
Gebiete, Mutter, den Thränen!
Es weilt ihre Seele im himmlischen Licht,
Wohin wir einst Alle uns sehnen.

Am 2. Nov. 1864.
Gg.

Neueste Nachrichten aus dem Gebiete der Politik Nr. 309. Donnerstag, den 5. November 1863.



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